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Neurofeedback ist eine Teildisziplin des Biofeedbacks. Hierbei wird die elektrische Gehirnaktivität des Anwenders mit Hilfe eines EEG-Systems gemessen, analysiert und dem Anwender wiederum permanent und in Echtzeit zurückgemeldet wird. Durch das regelmäßige Feedback kann der Anwender auf diese Weise erlernen, einen willentlichen Einfluss auf seine Gehirnaktivität zu nehmen und somit eine bewusste Selbstregulation des eigenen Hirnstrommusters zu erreichen. Klassische Einsatzgebiete des Neurofeedback-trainings sind dabei die Steigerung der Entspannungsfähigkeit und Erhöhung der Stresstoleranz, das Training von Aufmerksamkeit und Konzentration, die Erhöhung der Aufnahmefähigkeit sowie natürlich auch die Erfolgskontrolle von Entspannungstechniken. Ab sofort ist das EEG Neurofeedback System in jedem unserer Seminare dabei. Sich beim Denken zusehen, erleben welche Worte, welche Reaktionen hervorrufen. Zu sehen was Lenken der Gedanken wirklich ausmacht, sich dabei bewusst in gute und förderliche Zustände bringen…spannende Möglichkeiten und eine wertvolle Erweiterung für unsere Teilnehmer und Teilnehmerinnen - mehr im Seminar 
Info: Die Gehirnwellen Gehirnwellen sind die Summe der elektrischen Aktivitäten der Großhirnrinde, die mittels Elektroden an der Kopfhaut gemessen werden können. Jede der unzähligen elektro-chemischen Entladungen unserer Nervenzellen erzeugt normalerweise ein winziges elektromagnetisches Feld mit einer Frequenz zwischen einer und 40 Schwingungen pro Sekunde (in Ausnahmezuständen auch bis 100 Hz und höher). Die Gesamtheit dieser Signale ergibt die so genannten «Gehirnwellen». BETA-WELLEN (13-100 und mehr Hz) werden gemessen, wenn eine Person sich im wachen, gespannten bis hin zum alarmbereiten Zustand befindet. Der normale Betabereich liegt zwischen 13 und 30Hz, ein hoher Anteil Beta Wellen korrespondiert meist mit einem erhöhten Ausstoß von Streßhormonen. Im Vordergrund steht dabei das nach außen gerichtete Bewusstsein, Verarbeitung von Sinnesreizen, prüfendes Denken. Dabei wird häufig eine gewisse Nähe zu Unruhegefühlen, Sorgen und plötzlicher Furcht beobachtet. Neurologisch werden die Betawellen in noch feinere Bereiche aufgeteilt, z. B. SMR Beta (12- 15 Hz): entspannte Aufmerksamkeit nach außen, Mid Beta (15-18 Hz) für aktiv gerichtete Aufmerksamkeit nach außen, High Beta (18-35 Hz) auch bei dominanter Angst, Stress, und schließlich Gamma (35 Hz bis 100 Hz) tritt zum Teil bei körperlichen und geistigen Spitzenleistungen (peak performances) auf. ALPHA-WELLEN (8-12 HZ) tauchen in relaxten Zuständen auf, bei geschlossenen Augen, im bestimmten Stadium zwischen Schlafen und Wachen. Kennzeichnend für Alpha-Wellen sind eine wohlige Entspannung, ruhiges, fließendes Denken, eine zuversichtliche Grundstimmung sowie ein Gefühl der Integration von Körper und Geist. Vom Wohlbefinden ein neutraler Zustand, der beim Superlearning oder Mentaltechniken wie der Silva-Mind-Control gerne genutzt wird - oder wenn Sie die Augen schließen. THETA-WELLEN (4-7 Hz) entstehen üblicherweise im Schlaf, während bestimmter Trancezustände und während tiefer Meditation. Die Formationen des Unterbewußtsen sind nun aktiv. Dieser Zustand ist charakterisiert durch plastisches Vorstellungsvermögen, erhöhte Lern- und Erinnerungsfähigkeit, Fantasiebilder, Inspirationen bis hin zu Traumsequenzen, bei denen die Denkfunktionen nicht eingreifen. Ideal für freies Assoziieren und kreatives Denken - wenn man nicht einschläft. Auch treten bei bestimmten mentalen Dysfunktionen verstärkt Theta-Wellen auf, was Sie aber nicht weiter beunruhigen sollte: Bei Kindern wird bis zum zehnten, zwölften Lebensjahr ein hoher Daueranteil von Theta-Wellen gemessen. DELTA-WELLEN (1-3 Hz) treten hauptsächlich im Tiefschlaf auf und werden im Wachzustand nur äußerst selten erlebt. Die begleitenden psychischen Zustände sind traumloser Schlaf, sowie verschiedene Arten von Trance und "nicht-physischen" Zuständen. Von großer Bedeutung sind die Delta-Wellen für alle Heilungsvorgänge, sowie für die Funktionstüchtigkeit des Immunsystems, werden doch in Delta häufig heilende Wachstumshormone ausgeschüttet. Interessante neuere EEG-Messungen (Günter Haffelder, Institut für Kommunikation und Gehirnforschung, Stuttgart) konnten nachweisen, dass Heiler während ihrer "Sitzungen" häufig hohe Deltawellen-Anteile aufweisen |